Montag, 19. Dezember 2011

Metapherfreund

Im ersten Moment scheint das Leben schön zu sein, weißt du. Und keine Stunde später denkst du, dass du sterben willst. Und immer tiefer, immer tiefer sinkst du in den Ozean der Depression. Du greifst nach jedem Strohhalm, doch jeder bricht unter dir und du fällst zurück. Und du entkommst dem schwarzen Sumpf nicht, er zieht dich in sich hinein, bis du ertrinkst.
*
Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne dich zu sein, inzwischen gehörst du zu mir -auch, wenn sich das dumm anhört. Ohne dich fühle ich mich, als würde mir eine Lunge fehlen. Oder ein Arm. Oder mein Hirn. Ich weiß, dass ich dich irgendwann verlieren werde, aber dennoch kann ich den Gedanken daran nicht ertragen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen