Gestern war mein erstes Therapiegespräch. 1,5 Stunden Hinfahrt, 2 Stunden Rückfahrt. Und in zwei Wochen wieder. Juhu.
Ich hab die Betreuer gefragt, ob ich die scheiß Therapie machen muss (will ich nach wie vor nicht, ich kann da ja eh nicht ehrlich sein, sonst -> Einweisung), und die erklärten mir dann, dass das quasi die Bedingung dafür ist, dass ich hierbleiben kann und Borderliner würde ja eh immer Therapien abbrechen. Ähm. Wie schön, dass ihr schonmal fleißig unbestätigte Diagnosen aufstellt, ne?
Toll, dann darf ich dem Therapeuten (der nach erstem Eindruck nicht so der Supertolle, aber auch nicht total fies ist) halt immer schön was vorlügen; ich will mich ändern und mit SVV aufhören, bla bla.
Nein, will ich nicht.
Und der Typ meinte auch selbst, dass eigentlich nicht dagegenspricht, außer, dass es hässlich aussieht und man sich 'verschneiden' könnte und irgendwelche Sehnen durchschneiden, bla bla (danke, für so dumm hatte ich mich eigentlich nicht gehalten).
Lasst euch eins gesagt sein; nur, weil es alle von mir wollen, werde ich NICHT aufhören. Ich sehs nicht ein. Ständig sorgen die dafür, dass es mir nur immer weiter schlecht geht und dann verlangen die das einfach so? Nein. Schon aus Trotz. Nein. Wie soll ich sonst die restlichen 467 Tage durchstehen?
Nein. Das ist mein Körper, meine Entscheidung.
Nein. Ihr wollt, dass ich mich nicht umbringe? Dann lasst mich weitermachen.
Sowas hirnverbranntes. Einfach nein.
Nein, nein, nein, nein.
Ich höre nicht auf.
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