Ich hasse es, wenn du so bist. So nicht-gut-drauf. Aber ich bin eigentlich die Letzte, die sich darüber beschweren dürfte, schließlich bin ich schuld daran.
Ich und niemand sonst.
Wie weh es tut, zu hören, dass du verstehen kannst, warum die Partner von Borderline-Betroffenen oft selbst psychische Unterstützung brauchen.
Und ich bin schuld dran. Schuld daran, dass ich dich in das Loch hineinziehe, aus dem ich selbst keinen Ausweg weiß.
Ich bin schuld!
Wenn ich jetzt zu Hause wär (und allein, he he, danke Schwesterchen.), hätt ich mich geschnitten. Ein leeres Gefühl, weißt du. Tut mir leid, es macht mich fertig, dass ich dich fertig mache, weil ich fertig bin.
Uiiii, ein Kreislauf, cool.
Es tut mir leid, dass ich es immer wieder tun muss, obwohl ich genau weiß, dass ich aufhören muss, dass das dich glücklich machen würde.
Es tut mir so leid, dass ich unfähig bin, meine Versprechen zu halten.
Oder dich glücklich zu machen.
Es tut mir so leid, dass du mich ertragen musst. Aber ich bin so egoistisch. Ich brauche dich mehr als alles andere. Ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn du mich verlassen würdest. (Tu es, wenn ich dir zu viel werde! Bitte tu es dann einfach.) Ich bin zu schwach und zu egoistisch dafür. Auch, wenn ich schlecht für dich bin.
Wie ich schlecht für J. war.
Wie ich schlecht für meine Schwester sein werde.
Wie ich schlecht für alle in meinem Umfeld bin.
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