Woman a sinner, girl a saint
lost forever, all in vain
Who would've guessed that
Sonntag, 25. November 2018
Freitag, 23. November 2018
Montag, 19. November 2018
Samstag, 29. September 2018
Wenn ein Zimmer den Charakter seines Bewohners spiegelte, so war dieses zweifelsohne eine wahre Goldgrube an Informationen. Zwar war nicht auf den ersten Blick zu erkennen, zu welchem Bild sich die Indizien zusammenfügen würden, doch waren sie schon für sich gesehen kurios genug.
Kaum zwei Möbelstücke im Raum passten zusammen, gemein war ihnen lediglich ihre Einfachheit und das Fehlen von Schnörkeln. Man hätte sie durchaus minimalistisch oder funktional nennen können. Doch waren sie ohnehin kaum zu sehen, verdeckt von Unmengen an Büchern, die kreuz und quer gestapelt, ordentlich aufgereiht oder einfach auf Sitzgelegenheiten verteilt lagen. Aber nicht nur Bücher waren überall verteilt, auch Schreibutensilien, Kleidung, verschiedene Skripte, Blöcke und Papiere mischten sich in das Chaos.
Inmitten dieser Welt aus Papier fanden sich einige Stücke, die so offensichtlich von der sonst allgegenwärtigen Handschrift des Bewohners abwichen, dass sie trotz ihrer Schlichtheit sofort ins Auge sprangen. Zwei kleine Aquarien mit undefinierbarem, grünen Inhalt standen auf einem niedrigen Regal, und in einem anderen stapelten sich durchsichtige Dosen, die bei näherem Hinsehen verschiedene Insekten, Spinnen und Schnecken beherbergten. Die Obsession des Bewohners mit Kuriositäten wurde noch deutlicher beim Blick auf die höheren Regale an den Wänden. Dort reihten sich stachelige Pflanzen neben Gläser, in denen tote Tiere und einzelne Organe schwammen, in Alkohol konserviert für die Ewigkeit. Mit leeren Augen starrten sie in den Raum, der doch auch so viel Leben versprühte.
Das Fensterbrett erstrahlte in sattem Grün, das von verschiedenen Pflanzen, die dort allen Raum einnahmen, herrührte. Auf den zweiten Blick zeigte sich, dass auch hier eine gewisse Eigenheit wütete – denn es handelte sich ausschließlich um fleischfressende Arten. Tatsächlich zeigten sie in diesem Raum die einzige Einheit, nämlich ihre perfekt aufeinander abgestimmten Töpfe, die, groß, klein, hoch, tief, doch alle von der exakt gleichen Farbe waren.
Eigentlich nahmen die Pflanzen auch nicht allen Platz auf der Fensterbank ein, ein schmaler Spalt war frei geblieben, dessen Funktion erst dann ersichtlich wurde, als eine kleine, schwarze Katze sich mit einem fast eleganten Satz dort niederließ. Ließ man daraufhin den Blick aufmerksamer durch das Zimmer wandern, zeigten sich dort mit einem Mal, weniger auffällig als das allgemeine Durcheinander, zahlreiche Katzenbetten, Spielzeuge, Decken und Kratzgelegenheiten.
Kaum zwei Möbelstücke im Raum passten zusammen, gemein war ihnen lediglich ihre Einfachheit und das Fehlen von Schnörkeln. Man hätte sie durchaus minimalistisch oder funktional nennen können. Doch waren sie ohnehin kaum zu sehen, verdeckt von Unmengen an Büchern, die kreuz und quer gestapelt, ordentlich aufgereiht oder einfach auf Sitzgelegenheiten verteilt lagen. Aber nicht nur Bücher waren überall verteilt, auch Schreibutensilien, Kleidung, verschiedene Skripte, Blöcke und Papiere mischten sich in das Chaos.
Inmitten dieser Welt aus Papier fanden sich einige Stücke, die so offensichtlich von der sonst allgegenwärtigen Handschrift des Bewohners abwichen, dass sie trotz ihrer Schlichtheit sofort ins Auge sprangen. Zwei kleine Aquarien mit undefinierbarem, grünen Inhalt standen auf einem niedrigen Regal, und in einem anderen stapelten sich durchsichtige Dosen, die bei näherem Hinsehen verschiedene Insekten, Spinnen und Schnecken beherbergten. Die Obsession des Bewohners mit Kuriositäten wurde noch deutlicher beim Blick auf die höheren Regale an den Wänden. Dort reihten sich stachelige Pflanzen neben Gläser, in denen tote Tiere und einzelne Organe schwammen, in Alkohol konserviert für die Ewigkeit. Mit leeren Augen starrten sie in den Raum, der doch auch so viel Leben versprühte.
Das Fensterbrett erstrahlte in sattem Grün, das von verschiedenen Pflanzen, die dort allen Raum einnahmen, herrührte. Auf den zweiten Blick zeigte sich, dass auch hier eine gewisse Eigenheit wütete – denn es handelte sich ausschließlich um fleischfressende Arten. Tatsächlich zeigten sie in diesem Raum die einzige Einheit, nämlich ihre perfekt aufeinander abgestimmten Töpfe, die, groß, klein, hoch, tief, doch alle von der exakt gleichen Farbe waren.
Eigentlich nahmen die Pflanzen auch nicht allen Platz auf der Fensterbank ein, ein schmaler Spalt war frei geblieben, dessen Funktion erst dann ersichtlich wurde, als eine kleine, schwarze Katze sich mit einem fast eleganten Satz dort niederließ. Ließ man daraufhin den Blick aufmerksamer durch das Zimmer wandern, zeigten sich dort mit einem Mal, weniger auffällig als das allgemeine Durcheinander, zahlreiche Katzenbetten, Spielzeuge, Decken und Kratzgelegenheiten.
Freitag, 27. Juli 2018
Montag, 9. Juli 2018
Meine Ziele sind mein Antrieb, meine Motivation und mein Motor. Alle meine Handlungen laufen stets darauf hinaus, zu erreichen, was ich mir vornehme.
So viele Dinge, zu denen ich mich zwinge, kann ich nur, weil ich weiß, wo ich hin will.
Da verwundert es nicht, dass ich sehr vorsichtig damit bin, welche Ziele ich mir setze. Umgekehrt ist es nämlich gar nicht gut für mein Ego, wenn ich meine Ziele nicht erreichen kann.
-
In other news, ich habe heute die letzte Übung des Grundstudiums hinter mich gebracht. Nur noch eine Klausur, dann geht es ins Vertiefungsstudium. Ich kann mir jetzt endlich aussuchen, was ich machen will! Und ich weiß auch schon, was. Es wird ein Haufen Arbeit, aber ich freue mich unglaublich auf all die neuen Techniken und das Wissen, das ich lernen werde!
Ich bin so glücklich, dass dieses Studium sich immer und immer wieder als meine größte Leidenschaft erweist.
So viele Dinge, zu denen ich mich zwinge, kann ich nur, weil ich weiß, wo ich hin will.
Da verwundert es nicht, dass ich sehr vorsichtig damit bin, welche Ziele ich mir setze. Umgekehrt ist es nämlich gar nicht gut für mein Ego, wenn ich meine Ziele nicht erreichen kann.
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In other news, ich habe heute die letzte Übung des Grundstudiums hinter mich gebracht. Nur noch eine Klausur, dann geht es ins Vertiefungsstudium. Ich kann mir jetzt endlich aussuchen, was ich machen will! Und ich weiß auch schon, was. Es wird ein Haufen Arbeit, aber ich freue mich unglaublich auf all die neuen Techniken und das Wissen, das ich lernen werde!
Ich bin so glücklich, dass dieses Studium sich immer und immer wieder als meine größte Leidenschaft erweist.
Sonntag, 17. Juni 2018
Wenn du wissen willst, was du falsch gemacht hast, denk doch mal nach, was es in einem 14-jährigen Kind auslöst, gesagt zu bekommen, dass es keine Zukunft hat. Oder einem 16-jährigen Teenager, wenn du ihm sagst, er sei nicht mehr dein Kind.
Du kannst so unglaublich dankbar sein, dass dieses Kind viele Jahre später überhaupt wieder mit dir redet. Du kannst so nützlich sein wie du willst und so viel tun wie du kannst.
Dein Kind wird es nie vergessen, mit was für einer Krankheit du seinen Geist vergiftet hast. Dein Kind wird für immer daran zu zehren haben und sich beweisen wollen. Dein Kind wird nie das Gefühl loswerden, für dumm und nutzlos gehalten zu werden. Dein Kind wird dir nie, niemals verzeihen, dass du es nicht akzeptiert hast, weil es nicht sein wollte, wie du es haben wolltest.
Dieses Kind ist dir zu ähnlich, denn es hat sich gewehrt und nicht brechen lassen, und deinen Meister hast du wohl in diesen Spuren von dir selbst gefunden.
Ist es nicht bitter, wenn die eigene Tochter dich so viele Jahre später immer noch nicht liebt?
Sonntag, 20. Mai 2018
Diese Erfahrung stimmt mich ein wenig traurig.
Ich erzähle meiner Familie und meinen Lieben von Dingen, die mich begeistern, und verhalte mich mehr oder weniger wie mit meinen Leuten aus der Uni. Denen kann ich halt vor den Latz knallen, was ich will, sie werden es immer rational betrachten. Mit meiner Familie kann ich das nicht tun. Ich muss aufpassen, was ich sage, und kann nicht einfach Argumente in den Raum werfen. Ich merke, dass sie dabei leicht das Gefühl bekommen, ich wolle sie missionieren oder klüger als sie wirken oder sie belehren. Will ich manchmal auch, denn ihre Aussagen sind oft vollkommen unfundiert, logisch inkonsistent oder doppelmoralisch. Ich kann dann nicht die Klappe halten. Ich muss wenigstens darauf hinweisen.
Und das führt dazu, dass ich der "Klugscheißer" bin, was vielleicht auch stimmt, dabei will ich eigentlich nur auf einer Ebene mit ihnen reden, auf der ich mich gewohnheitsmäßig gedanklich und verbal bewege, nämlich auf der der Rationalität. Aber in diesen Dimensionen denken sie einfach nicht, weswegen ich sie nicht weniger lieb habe. Aber ich merke, dass unsere Welten auseinanderdriften und das macht mich sehr traurig. Ich will nicht aus ihrer Welt verschwinden, aber ich weiß nicht, ob ich mich so sehr unter Kontrolle habe, dass ich aus meinen Denk- und Verhaltensweisen rauskomme. Das tut mir so leid.
Ich erzähle meiner Familie und meinen Lieben von Dingen, die mich begeistern, und verhalte mich mehr oder weniger wie mit meinen Leuten aus der Uni. Denen kann ich halt vor den Latz knallen, was ich will, sie werden es immer rational betrachten. Mit meiner Familie kann ich das nicht tun. Ich muss aufpassen, was ich sage, und kann nicht einfach Argumente in den Raum werfen. Ich merke, dass sie dabei leicht das Gefühl bekommen, ich wolle sie missionieren oder klüger als sie wirken oder sie belehren. Will ich manchmal auch, denn ihre Aussagen sind oft vollkommen unfundiert, logisch inkonsistent oder doppelmoralisch. Ich kann dann nicht die Klappe halten. Ich muss wenigstens darauf hinweisen.
Und das führt dazu, dass ich der "Klugscheißer" bin, was vielleicht auch stimmt, dabei will ich eigentlich nur auf einer Ebene mit ihnen reden, auf der ich mich gewohnheitsmäßig gedanklich und verbal bewege, nämlich auf der der Rationalität. Aber in diesen Dimensionen denken sie einfach nicht, weswegen ich sie nicht weniger lieb habe. Aber ich merke, dass unsere Welten auseinanderdriften und das macht mich sehr traurig. Ich will nicht aus ihrer Welt verschwinden, aber ich weiß nicht, ob ich mich so sehr unter Kontrolle habe, dass ich aus meinen Denk- und Verhaltensweisen rauskomme. Das tut mir so leid.
Dienstag, 15. Mai 2018
Ab und zu passiert es, dass etwas eine Gedankenkette anstößt und daraus ein fundamentales Nachdenken über das eigene Leben angestoßen wird. Gerade reflektiere ich darüber, wie ich mich so im Leben schlage und was dazu geführt hat.
Es überrascht mich ehrlich gesagt selbst, wo ich mich heute befinde. Ich komme aus einer zerrütteten Familie ohne Bildungshintergrund oder finanzielle Mittel, habe im Heim gelebt, bin psychisch krank und habe geringe soziale Fähigkeiten. Dennoch studiere ich bereits im vierten Semester, in Regelstudienzeit, mit guten bis sehr guten Noten, arbeite nebenher schon das zweite Semester in Folge an der Uni und engagiere mich ehrenamtlich im Fachschaftsrat. Ich verspüre momentan kein Gefühl der Überforderung und fühle mich ausgeglichen. Ich habe alles im Griff.
Wie viele Leute gibt es wohl, die das von sich behaupten können?
Und vor allem, wie habe ich das überhaupt geschafft? Ich kann da keinen Faktor benennen. Oft hört man, dass solche Erfolge durch Mentoren oder Schlüsselerlebnisse motiviert waren. Doch ich hatte weder das eine noch das andere. Es bleibt mir ein Rätsel.
Es überrascht mich ehrlich gesagt selbst, wo ich mich heute befinde. Ich komme aus einer zerrütteten Familie ohne Bildungshintergrund oder finanzielle Mittel, habe im Heim gelebt, bin psychisch krank und habe geringe soziale Fähigkeiten. Dennoch studiere ich bereits im vierten Semester, in Regelstudienzeit, mit guten bis sehr guten Noten, arbeite nebenher schon das zweite Semester in Folge an der Uni und engagiere mich ehrenamtlich im Fachschaftsrat. Ich verspüre momentan kein Gefühl der Überforderung und fühle mich ausgeglichen. Ich habe alles im Griff.
Wie viele Leute gibt es wohl, die das von sich behaupten können?
Und vor allem, wie habe ich das überhaupt geschafft? Ich kann da keinen Faktor benennen. Oft hört man, dass solche Erfolge durch Mentoren oder Schlüsselerlebnisse motiviert waren. Doch ich hatte weder das eine noch das andere. Es bleibt mir ein Rätsel.
Sonntag, 29. April 2018
Ich bin wohl einfach ein ziemlich ekliger Mensch. Ich ärgere mich darüber, mit meinen Freunden zu arbeiten, weil sie in manchen Bereichen meiner Meinung nach einfach eingeschränkt sind. Es passt mir nicht, mich dem anpassen zu müssen und ein in meinen Augen schlechteres Ergebnis abliefern zu müssen, als ich allein erzielen könnte.
Aber das werde ich tunlichst vermeiden ihnen zu sagen.
Aber das werde ich tunlichst vermeiden ihnen zu sagen.
Freitag, 20. April 2018
Ich glaube, dass es stimmt, was ich befürchtet hatte. Es fällt mir unglaublich schwer, uneingeschränktes Vertrauen zu jemandem zu haben, und ich glaube nicht, dass es so eine Person momentan überhaupt gibt. Ich rede über viele Dinge mit vielen Leuten, aber nicht über die, die wirklich weh tun.
Ich habe ein bisschen Angst, stumpf zu werden. Ich akzeptiere viele Dinge einfach, ich denke mir "wird sich schon wieder richten, ist jetzt auch egal". Ich habe Angst, in dieser lethargischen Weitsichtigkeit den Spaß und die Achterbahnfahrt im Moment zu verlieren.
Ich habe ein bisschen Angst, stumpf zu werden. Ich akzeptiere viele Dinge einfach, ich denke mir "wird sich schon wieder richten, ist jetzt auch egal". Ich habe Angst, in dieser lethargischen Weitsichtigkeit den Spaß und die Achterbahnfahrt im Moment zu verlieren.
Ach, ich bin wohl immer noch vollkommen verkorkst, rettungslos. Erst heute fiel es wieder unangenehm auf; ich kann super Ratschläge geben, aber keine annehmen oder in meinem eigenen Leben sinnvolle Entscheidungen treffen. Ich kann keine Hilfe annehmen, ich muss immer alles selbst machen. Ich muss immer allen beweisen, dass ich nicht blöd bin und dass ich alles schaffe.
Eigentlich nicht den anderen.
Eigentlich nur mir.
Eigentlich nicht den anderen.
Eigentlich nur mir.
Freitag, 2. Februar 2018
Manchmal kommen alte, sehr alte Erinnerungen hoch und mir wird bewusst, dass ich auch mal ganz anders war.
Als Kind war ich so zerbrechlich. Im Nachhinein wird mir nur zu deutlich bewusst, dass es eigentlich kein Wunder ist, wo ich gelandet bin.
Nicht nur Kinder können grausam sein, Erwachsene können das auch. Zu Kindern. Also, verbal, emotional.
Ich glaube, dass dieses winzige, verletzliche Ich ziemlich oft zerbrochen wurde.
Und es wundert und schockiert mich, dass die Erwachsenen in meinem Leben damals nicht gesehen haben, wie sensibel das kleine Mädchen war. Und wie viele Probleme es mit sich rumschleppte. Von zu Hause und aus der Schule.
Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass ich psychologisch auffällig war. Und dass man sich darum hätte kümmern sollen. Ich meine, mit 6 oder 7 habe ich einfach angefangen zu heulen und erklärt, dass niemand mich lieb hätte. Und Klein-Ich meinte das auch so. Wie kann man einem so kleinen Kind schon so ein Gefühl geben.
Fuck, ich hatte das alles verdrängt.
Oft gab es schon morgens Streit und ich bin mit meinem Teddy im Rucksack zur Schule gegangen, weil ich Angst hatte. Und das auch noch, als ich vielleicht schon 11, 12 war.
Als ich 8 war, hab ich zwischen allen Einsen und Zweien einmal eine Vier nach Hause gebracht und wurde dafür geschlagen. (Nicht verprügelt oder so, wie andere Kinder, das nicht.)
In der Schule hab ich so gut wie nie geredet, das fand auch keiner seltsam.
Ich wünschte, man hätte mich damals schon einem Psychologen vorgestellt, vielleicht hätte vieles verhindert werden können.
Ich war einfach erst 13 Jahre alt, als ich anfing, mich zu verletzen. Das ist bald 10 Jahre her und es hängt immer noch an mir. Ich wünschte, jemand hätte der verhindern können.
Und wie kann es jemandem drei Jahre lang nicht auffallen, dass man das eigene Kind seit Jahren nicht mehr im T-Shirt gesehen hat? Wie kann jahrelang kein Lehrer bemerkt haben, dass ich in langen Sachen beim Sport erschien und mich auf dem Klo umzog?
Das kleine Ich ist einfach untergegangen und es tut mir so weh, daran zu denken.
Ich denke, dass sie mich so oft kaputt gemacht haben, dass ich irgendwann einfach so werden musste, wie ich jetzt bin.
Ich bin so stark, ich werde vielleicht aus der Bahn geworfen, aber niemand kriegt mich unter.
Ich werde nicht brechen.
Und ja, manchmal verachte ich Leute, die nicht so sind. Das ist nicht fair.
Manchmal habe ich Angst, dass ich niemanden mehr wirklich an mich heranlassen kann. Nicht wirklich.
Als Kind war ich so zerbrechlich. Im Nachhinein wird mir nur zu deutlich bewusst, dass es eigentlich kein Wunder ist, wo ich gelandet bin.
Nicht nur Kinder können grausam sein, Erwachsene können das auch. Zu Kindern. Also, verbal, emotional.
Ich glaube, dass dieses winzige, verletzliche Ich ziemlich oft zerbrochen wurde.
Und es wundert und schockiert mich, dass die Erwachsenen in meinem Leben damals nicht gesehen haben, wie sensibel das kleine Mädchen war. Und wie viele Probleme es mit sich rumschleppte. Von zu Hause und aus der Schule.
Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass ich psychologisch auffällig war. Und dass man sich darum hätte kümmern sollen. Ich meine, mit 6 oder 7 habe ich einfach angefangen zu heulen und erklärt, dass niemand mich lieb hätte. Und Klein-Ich meinte das auch so. Wie kann man einem so kleinen Kind schon so ein Gefühl geben.
Fuck, ich hatte das alles verdrängt.
Oft gab es schon morgens Streit und ich bin mit meinem Teddy im Rucksack zur Schule gegangen, weil ich Angst hatte. Und das auch noch, als ich vielleicht schon 11, 12 war.
Als ich 8 war, hab ich zwischen allen Einsen und Zweien einmal eine Vier nach Hause gebracht und wurde dafür geschlagen. (Nicht verprügelt oder so, wie andere Kinder, das nicht.)
In der Schule hab ich so gut wie nie geredet, das fand auch keiner seltsam.
Ich wünschte, man hätte mich damals schon einem Psychologen vorgestellt, vielleicht hätte vieles verhindert werden können.
Ich war einfach erst 13 Jahre alt, als ich anfing, mich zu verletzen. Das ist bald 10 Jahre her und es hängt immer noch an mir. Ich wünschte, jemand hätte der verhindern können.
Und wie kann es jemandem drei Jahre lang nicht auffallen, dass man das eigene Kind seit Jahren nicht mehr im T-Shirt gesehen hat? Wie kann jahrelang kein Lehrer bemerkt haben, dass ich in langen Sachen beim Sport erschien und mich auf dem Klo umzog?
Das kleine Ich ist einfach untergegangen und es tut mir so weh, daran zu denken.
Ich denke, dass sie mich so oft kaputt gemacht haben, dass ich irgendwann einfach so werden musste, wie ich jetzt bin.
Ich bin so stark, ich werde vielleicht aus der Bahn geworfen, aber niemand kriegt mich unter.
Ich werde nicht brechen.
Und ja, manchmal verachte ich Leute, die nicht so sind. Das ist nicht fair.
Manchmal habe ich Angst, dass ich niemanden mehr wirklich an mich heranlassen kann. Nicht wirklich.
Donnerstag, 25. Januar 2018
Ich bin eine große Schwester. Das ist schon irgendwie Teil meiner Identität. Ich bin stark (zumindest nach außen), ich bin diejenige, die schon an all den Punkten war, an denen du gerade verzweifelst. Ich helfe dir, wenn du Hilfe brauchst. Das ist okay.
Aber es geht mir so, so sehr auf die Nerven, dass du nichts alleine kannst. Denkst du, als ich in dieser Position war, hätte ich mit jeder winzigen Kleinigkeit zu jemandem kommen können? Google, kennst du? Ich hab mir alles selbst erarbeitet und beigebracht, mir alles selbst zusammengesucht. Ist es zu viel verlangt, dass du wenigstens einmal dein Gehirn benutzt? Es geht mir so auf den Sack. Ich bin nicht deine Mutter!
Aber es geht mir so, so sehr auf die Nerven, dass du nichts alleine kannst. Denkst du, als ich in dieser Position war, hätte ich mit jeder winzigen Kleinigkeit zu jemandem kommen können? Google, kennst du? Ich hab mir alles selbst erarbeitet und beigebracht, mir alles selbst zusammengesucht. Ist es zu viel verlangt, dass du wenigstens einmal dein Gehirn benutzt? Es geht mir so auf den Sack. Ich bin nicht deine Mutter!
Sonntag, 21. Januar 2018
Manchmal würde ich euch gerne ins Gesicht schreien, wo ich war. Mental. Manchmal wünsche ich mir, ihr könntet mir am Gesicht ablesen, dass ich mal jemand war, der weinend, schreiend, blutend im Bad lag und nur sterben wollte. Dass das manchmal immer noch meine Realität ist. (Okay, ich schneide mich nicht mehr auf, aber das heißt nicht, dass es nicht Momente gäbe, in denen ich das wollen würde.) Wobei ihr das eigentlich sehen können solltet. Schaut euch nur meinen Körper an. Ich frage mich, ob die Leute denken, man würde sich sowas einfach so antun. Aus Spaß oder was weiß ich.
Ich weiß nicht ob ihr ignorant seid oder einfach nur keine Vorstellungskraft besitzt.
Manchmal würde ich gerne für einen Tag tauschen, einen von den schlechten.
Melodrama off für heute.
Ich weiß nicht ob ihr ignorant seid oder einfach nur keine Vorstellungskraft besitzt.
Manchmal würde ich gerne für einen Tag tauschen, einen von den schlechten.
Melodrama off für heute.
Manchmal frage ich mich immer noch, ob ich irgendwann in einer geschlossenen Station enden werde.
Die Wenigsten sind sich darüber im Klaren, wie viel Kraft es jeden Tag kostet, diesen Standard aufrecht zu erhalten.
"Du warst so wütend" - nein, ich bin wütend. Das alles ist nicht weg, auch wenn ich so gerne sage, dass das eine andere Person war. Diese Person ist immer noch in mir, aber ich lasse sie nicht raus. Das ist alles.
Die Wenigsten sind sich darüber im Klaren, wie viel Kraft es jeden Tag kostet, diesen Standard aufrecht zu erhalten.
"Du warst so wütend" - nein, ich bin wütend. Das alles ist nicht weg, auch wenn ich so gerne sage, dass das eine andere Person war. Diese Person ist immer noch in mir, aber ich lasse sie nicht raus. Das ist alles.
Samstag, 6. Januar 2018
Eben las ich einen Artikel über Entfremdung innerhalb der Familie. Es wurde dargelegt, dass 8% der Befragten keinen Kontakt mehr zu einem oder mehreren Familieangehörigen hätten. Dieser Wert wurde dann genutzt, um darzulegen, dass Entfremdung "nicht selten, häufiger als gedacht" vorkäme.. okay.
Ich habe mit Sicherheit schonmal darüber geredet, aber in meiner Familie ist es die Ausnahme, überhaupt miteinander zu sprechen. Ich habe vier Tanten, drei Onkel (+ einen verstorbenen), drei Cousinen (eine davon mit drei Kindern) und drei Cousins, und vielleicht noch mehr in der Richtung, von denen ich nichts weiß. Die meisten davon noch mit Ehepartnern. (Not to talk about grandparents. Kannte nur eine davon und die habe ich nicht mehr gesehen seit ich 13 war und dann ist sie gestorben. *shrug*)
Und ich habe in den letzten fünf Jahren mit vielleicht... drei davon gesprochen, wenn es hochkommt.
Mit meiner Schwester habe ich seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr gesprochen. Meinen Vater sehe ich vielleicht einmal in zwei Monaten.. und dann gibt's nur Smalltalk und Katze betüddeln. (Immerhin hat er eingesehen, dass sie das einzige Enkelkind ist das er bekommen wird..)
Ich würde schon manchen Leuten gerne mal meine Familie unter die Nase halten.
Okay, eigentlich bin ich nur fucking neidisch.
Ich habe mit Sicherheit schonmal darüber geredet, aber in meiner Familie ist es die Ausnahme, überhaupt miteinander zu sprechen. Ich habe vier Tanten, drei Onkel (+ einen verstorbenen), drei Cousinen (eine davon mit drei Kindern) und drei Cousins, und vielleicht noch mehr in der Richtung, von denen ich nichts weiß. Die meisten davon noch mit Ehepartnern. (Not to talk about grandparents. Kannte nur eine davon und die habe ich nicht mehr gesehen seit ich 13 war und dann ist sie gestorben. *shrug*)
Und ich habe in den letzten fünf Jahren mit vielleicht... drei davon gesprochen, wenn es hochkommt.
Mit meiner Schwester habe ich seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr gesprochen. Meinen Vater sehe ich vielleicht einmal in zwei Monaten.. und dann gibt's nur Smalltalk und Katze betüddeln. (Immerhin hat er eingesehen, dass sie das einzige Enkelkind ist das er bekommen wird..)
Ich würde schon manchen Leuten gerne mal meine Familie unter die Nase halten.
Okay, eigentlich bin ich nur fucking neidisch.
Dienstag, 2. Januar 2018
Montag, 1. Januar 2018
Wenn du gefragt wirst: Freiheit oder Sicherheit? Was wirst du wählen?
Es ist die grundlegende Frage, eines der Axiome der Postmoderne. Dass die Sicherheit über allem steht.
Doch wollen wir das?
Wir Industrienationen verschließen gern die Augen vor dem, was die Welt außerhalb unserer Blase bereithält. Das Gegenteil von Sicherheit, im Grunde.
Wir sind die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Und was tun wir nicht, um uns das vergessen zu machen.
Was ist schon Sicherheit?
Wenn du den Gedanken ganz zu Ende führst, bedeutet Sicherheit auch das Gegenteil von Freiheit.
Aber was bedeutet dir das Leben, was macht es zum Leben?
Ist das wohl eine Charakterfrage? Ich weiß es nicht.
Ich weiß, dass ich nicht in einer Welt leben will, die mein Leben bestimmt. Ich weiß, dass Selbstbestimmung für mich über allem steht. Bis ganz zum Ende.
Vielleicht muss man erlebt haben, was es heißt, keine Kontrolle zu haben, um das nachvollziehen zu können.
Die vollkommene Fremdbestimmung. Unmündigkeit, Kind sein nennen wir das hier gern.
Aber manche Kinder sind weniger lang Kinder als andere - egal was ihr Alter sagt.
Stecke einen Erwachsenen in den Körper eines Kindes.
Der ultimative Alptraum, ist es nicht genau das?
Wir, die Erwachsenen, fürchten nichts so sehr wie das Gefühl der Unfähigkeit. Anderen ausgeliefert zu sein. Ein Spielball der Gedanken und Gefühle anderer. Nichts zu dürfen. Keinen Willen zugestanden bekommen. Das bedeutet es, ein Kind zu sein.
Für die meisten Kinder ist das gut. Sicherheit, wieder. Der Schutz vor der eigenen Unmündigkeit. Dem Blödsinn, den ein Kinderverstand gern ausspuckt.
Aber manche Kinder sind keine, auch wenn sie so scheinen.
Ich habe nicht das erlebt, was andere Kinder zweifellos erleiden müssen. Ich wurde nicht misshandelt. Ich musste keine Zwangsarbeit verrichten, in einer Nähfabrik arbeiten oder wurde verprügelt. Ich wurde nicht prostituiert, verheiratet oder verkauft. Es gibt so viel schlimmere Schicksale als das meine.
Aber ist Leid nicht ein subjektives Empfinden?
Ich will mich nicht auf eine Stufe stellen mit irgendjemandem. Ich will nur meine Geschichte erzählen.
Ich will nur sagen, dass ich kein Kind mehr war, lange bevor ich es war.
Sicherlich, ich war nicht erwachsen. Vielleicht war es richtig, mich nicht all das tun zu lassen, was ich wollte. Obwohl im Nachhinein das meiste doch nicht schlimm gewesen wäre.
Was ich sagen will, ist dass ich viele Jahre zwar die Fähigkeiten, aber nicht die Möglichkeit hatte, mein Leben zu bestimmen. Ich litt unter dem Eindruck, dass keiner meiner Taten ein Sinn innewohnte. Was ich tat, war irrelevant. Es änderte nichts an der Realität um mich herum.
Ich will nie wieder ein derartiges Gefühl verspüren müssen.
Das ist der Stoff, aus dem Wahnsinn gemacht ist.
Ich weiß, dass ich am Abgrund stand, an dem viele Leute irgendwann stehen müssen.
Es war knapp, sehr knapp, dass ich ihm entging. Nur die Kontrolle über mein Dasein wird es je vermögen, mich in der Welt zu verankern.
Ich werde Freiheit immer über Sicherheit stellen, in einer Welt, die versucht jedes Risiko auszuschalten.
Vielleicht bin ich damit in der Minderheit, aber das ist egal.
Ich bin sowieso eine Minderheit damit, was ich überstanden habe.
Aber ich möchte jedem, der sich an einem Scheideweg in seinem Leben befindet, eines sagen.
Du musst selbst die Kontrolle übernehmen. Du musst dich selbst über die falsche Sicherheit stellen, der du vielleicht vertraust.
Niemand sonst kann dir helfen, wenn du es nicht selbst tust.
Du bist Herr über dein Leben, wenn du es nur willst.
Lass dir das von niemandem nehmen.
Es ist die grundlegende Frage, eines der Axiome der Postmoderne. Dass die Sicherheit über allem steht.
Doch wollen wir das?
Wir Industrienationen verschließen gern die Augen vor dem, was die Welt außerhalb unserer Blase bereithält. Das Gegenteil von Sicherheit, im Grunde.
Wir sind die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Und was tun wir nicht, um uns das vergessen zu machen.
Was ist schon Sicherheit?
Wenn du den Gedanken ganz zu Ende führst, bedeutet Sicherheit auch das Gegenteil von Freiheit.
Aber was bedeutet dir das Leben, was macht es zum Leben?
Ist das wohl eine Charakterfrage? Ich weiß es nicht.
Ich weiß, dass ich nicht in einer Welt leben will, die mein Leben bestimmt. Ich weiß, dass Selbstbestimmung für mich über allem steht. Bis ganz zum Ende.
Vielleicht muss man erlebt haben, was es heißt, keine Kontrolle zu haben, um das nachvollziehen zu können.
Die vollkommene Fremdbestimmung. Unmündigkeit, Kind sein nennen wir das hier gern.
Aber manche Kinder sind weniger lang Kinder als andere - egal was ihr Alter sagt.
Stecke einen Erwachsenen in den Körper eines Kindes.
Der ultimative Alptraum, ist es nicht genau das?
Wir, die Erwachsenen, fürchten nichts so sehr wie das Gefühl der Unfähigkeit. Anderen ausgeliefert zu sein. Ein Spielball der Gedanken und Gefühle anderer. Nichts zu dürfen. Keinen Willen zugestanden bekommen. Das bedeutet es, ein Kind zu sein.
Für die meisten Kinder ist das gut. Sicherheit, wieder. Der Schutz vor der eigenen Unmündigkeit. Dem Blödsinn, den ein Kinderverstand gern ausspuckt.
Aber manche Kinder sind keine, auch wenn sie so scheinen.
Ich habe nicht das erlebt, was andere Kinder zweifellos erleiden müssen. Ich wurde nicht misshandelt. Ich musste keine Zwangsarbeit verrichten, in einer Nähfabrik arbeiten oder wurde verprügelt. Ich wurde nicht prostituiert, verheiratet oder verkauft. Es gibt so viel schlimmere Schicksale als das meine.
Aber ist Leid nicht ein subjektives Empfinden?
Ich will mich nicht auf eine Stufe stellen mit irgendjemandem. Ich will nur meine Geschichte erzählen.
Ich will nur sagen, dass ich kein Kind mehr war, lange bevor ich es war.
Sicherlich, ich war nicht erwachsen. Vielleicht war es richtig, mich nicht all das tun zu lassen, was ich wollte. Obwohl im Nachhinein das meiste doch nicht schlimm gewesen wäre.
Was ich sagen will, ist dass ich viele Jahre zwar die Fähigkeiten, aber nicht die Möglichkeit hatte, mein Leben zu bestimmen. Ich litt unter dem Eindruck, dass keiner meiner Taten ein Sinn innewohnte. Was ich tat, war irrelevant. Es änderte nichts an der Realität um mich herum.
Ich will nie wieder ein derartiges Gefühl verspüren müssen.
Das ist der Stoff, aus dem Wahnsinn gemacht ist.
Ich weiß, dass ich am Abgrund stand, an dem viele Leute irgendwann stehen müssen.
Es war knapp, sehr knapp, dass ich ihm entging. Nur die Kontrolle über mein Dasein wird es je vermögen, mich in der Welt zu verankern.
Ich werde Freiheit immer über Sicherheit stellen, in einer Welt, die versucht jedes Risiko auszuschalten.
Vielleicht bin ich damit in der Minderheit, aber das ist egal.
Ich bin sowieso eine Minderheit damit, was ich überstanden habe.
Aber ich möchte jedem, der sich an einem Scheideweg in seinem Leben befindet, eines sagen.
Du musst selbst die Kontrolle übernehmen. Du musst dich selbst über die falsche Sicherheit stellen, der du vielleicht vertraust.
Niemand sonst kann dir helfen, wenn du es nicht selbst tust.
Du bist Herr über dein Leben, wenn du es nur willst.
Lass dir das von niemandem nehmen.
Dienstag, 5. Dezember 2017
Es ist wahr! Wenn du nur lange genug suchst, wirst du einen Weg finden. Einen Weg ins Glück, in eine bessere Zeit. Er ist da, du musst ihn nur finden. So glaub mir doch, ich habe einen Weg gefunden. Du bist stark, du musst dich nur selbst finden. Du wirst deinen Weg gehen und das alles hinter dir lassen. Und du wirst auf dich zurückblicken und so unglaublich stolz sein, durchgehalten zu haben. Glaub mir, du wirst es schaffen. Ich glaube an dich.
Montag, 13. November 2017
Sonntag, 12. November 2017
Samstag, 21. Oktober 2017
Und doch.. ja, eigentlich fühlt es sich nur so an, als hätte ich mein Zuhause verloren. Ich hatte einen sicheren Ort in dir. Jemanden, bei dem ich wusste, dass er auf mich achtgibt.
Und ich kann so sauer sein wie ich will und dir so viel Schlechtes wünschen wie ich will. Das wird nichts daran ändern, wie schrecklich es ist, das alles verloren zu haben. Dich verloren zu haben.
Es ist ein Jahr her, dass das alles angefangen hat, und jeder Tag erinnert mich an diese Zeit.
Wann immer ich nach Hause komme, erinnere ich mich an das letzte Jahr, als ich so oft zu dir gefahren bin.
Und jedes Mal hat es sich angefühlt, als würde die Last kurz von meinen Schultern genommen. Jetzt bin ich ganz allein.
Ich bin so dumm, mich in diese Scheiße reinzusteigern. Für sie war das nichts, was für mich die halbe Welt war. Was bin ich nur für ein Idiot.
Und ich kann so sauer sein wie ich will und dir so viel Schlechtes wünschen wie ich will. Das wird nichts daran ändern, wie schrecklich es ist, das alles verloren zu haben. Dich verloren zu haben.
Es ist ein Jahr her, dass das alles angefangen hat, und jeder Tag erinnert mich an diese Zeit.
Wann immer ich nach Hause komme, erinnere ich mich an das letzte Jahr, als ich so oft zu dir gefahren bin.
Und jedes Mal hat es sich angefühlt, als würde die Last kurz von meinen Schultern genommen. Jetzt bin ich ganz allein.
Ich bin so dumm, mich in diese Scheiße reinzusteigern. Für sie war das nichts, was für mich die halbe Welt war. Was bin ich nur für ein Idiot.
Ich hab wohl den verklärten Blick für ihr Äußeres verloren. (Vielleicht ist sie auch nur hässlicher geworden?) Aber das Gefühl wie ein Schlag in den Magen, jedes Mal, wenn ich sie sehe, das ist geblieben.
Ich weiß nicht wie ich meine Ziele durchsetzen soll, wenn sie dabei einfach im Weg steht. Soll ich sie ignorieren? Maximal unangenehm. Aufgeben? Niemals.
Aufgeben ist keine Option. Versagen ebenso wenig. Wie weit wäre ich gekommen, wenn ich weniger als das Beste akzeptiert hätte?
Ich weiß nicht, wie man so mit jemandem umgehen kann, der einem alles gegeben hätte. Ich war bereit, Opfer zu bringen. Vieles hinzunehmen. Wer wird das jemals wieder für dich tun?
Ich glaube nicht, dass du es wert bist, dass irgendjemand das für dich tut. Ich glaube (und hoffe inständig), dass du unglücklich und einsam sterben wirst.
Irgendwann wandelt sich bedingungslose Liebe wohl einfach in schieren Hass. Oder ich bin ein schlechter Mensch. Was weiß denn ich. Ist mir auch egal. Ich hoffe einfach, dass du verreckst, du widerliche Bitch.
Ich weiß nicht wie ich meine Ziele durchsetzen soll, wenn sie dabei einfach im Weg steht. Soll ich sie ignorieren? Maximal unangenehm. Aufgeben? Niemals.
Aufgeben ist keine Option. Versagen ebenso wenig. Wie weit wäre ich gekommen, wenn ich weniger als das Beste akzeptiert hätte?
Ich weiß nicht, wie man so mit jemandem umgehen kann, der einem alles gegeben hätte. Ich war bereit, Opfer zu bringen. Vieles hinzunehmen. Wer wird das jemals wieder für dich tun?
Ich glaube nicht, dass du es wert bist, dass irgendjemand das für dich tut. Ich glaube (und hoffe inständig), dass du unglücklich und einsam sterben wirst.
Irgendwann wandelt sich bedingungslose Liebe wohl einfach in schieren Hass. Oder ich bin ein schlechter Mensch. Was weiß denn ich. Ist mir auch egal. Ich hoffe einfach, dass du verreckst, du widerliche Bitch.
Donnerstag, 24. August 2017
Sonntag, 6. August 2017
Dienstag, 11. Juli 2017
Irgendwann war es mal cool, allein zu sein. Irgendwann mochte ich es mal, niemanden um mich zu haben. Aber inzwischen macht es keinen Spaß mehr, allein im Bett zu liegen. Inzwischen will ich einfach nur jemanden, mit dem ich meinen Abend, meine wenige freie Zeit teilen kann.
Je weniger ich davon habe, desto mehr wird mir bewusst, wie wertvoll sie ist. Und desto weniger will ich sie damit verschwenden, mich in den Schlaf zu weinen.
Je weniger ich davon habe, desto mehr wird mir bewusst, wie wertvoll sie ist. Und desto weniger will ich sie damit verschwenden, mich in den Schlaf zu weinen.
Mittwoch, 28. Juni 2017
Mittwoch, 21. Juni 2017
Donnerstag, 27. April 2017
Montag, 24. April 2017
Sonntag, 16. April 2017
Donnerstag, 23. März 2017
Mittwoch, 8. März 2017
Samstag, 4. März 2017
Mittwoch, 1. März 2017
Montag, 20. Februar 2017
Montag, 6. Februar 2017
Donnerstag, 2. Februar 2017
Sonntag, 29. Januar 2017
Sonntag, 22. Januar 2017
Dienstag, 10. Januar 2017
Manchmal frage ich mich: Hast du das richtige Studium gewählt? Ich hätte so gerne Veterinärmedizin studiert, aber wie soll das gehen, wenn es diesen Studiengang nur an fünf Universitäten in Deutschland gibt und keine in erreichbarer Nähe ist? Oder Medizin - aber wie sollte ich eine so lange Ausbildung finanzieren? Es wird bei meinen angestrebten fünf Jahren bis zum Master ja schon knapp mit dem Kindergeld und Bafög.
Ich hätte das alles machen können, mit meinem Durchschnitt wäre ich an jeder Uni genommen worden. Ich frage mich, wie viele Leute es auf der Welt gibt, die trotz ihrer Fähigkeiten keine Möglichkeit auf irgendein Studium haben. Und dann bin ich froh, dass ich ein Fach studieren darf, für das ich brenne.
Ich hätte das alles machen können, mit meinem Durchschnitt wäre ich an jeder Uni genommen worden. Ich frage mich, wie viele Leute es auf der Welt gibt, die trotz ihrer Fähigkeiten keine Möglichkeit auf irgendein Studium haben. Und dann bin ich froh, dass ich ein Fach studieren darf, für das ich brenne.
Sonntag, 8. Januar 2017
Samstag, 7. Januar 2017
Freitag, 30. Dezember 2016
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Sonntag, 18. Dezember 2016
Montag, 5. Dezember 2016
Sonntag, 20. November 2016
Donnerstag, 17. November 2016
Freitag, 11. November 2016
Eines Tages will ich die Schönheit entfalten, die sich in mir anstaut. Die Worte, die so schön beschreiben könnten, wenn es doch nur etwas zu erzählen gäbe. Ich suche einen Inhalt, um die Eleganz meines sprachlichen Könnens demonstrieren zu können. Ich wünschte, ich wäre als künstlerischer Mensch geboren worden und nicht als einer, der Klarheit sucht in allem, was er tut. Zerstreuung ist eine schöne Sache.
Mittwoch, 9. November 2016
Donnerstag, 3. November 2016
Freitag, 28. Oktober 2016
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Freitag, 21. Oktober 2016
Mittwoch, 12. Oktober 2016
Montag, 10. Oktober 2016
Donnerstag, 6. Oktober 2016
Ich weiß nicht, was das soll. Erst mit meinen Gefühlen spielen. Mit meiner Psyche. Und sich dann verweigern, auch nur einen Schlussstrich zu ziehen. Wow. Was für ein Feigling du bist. Ich soll damit einfach abschließen? Ich denke, wir haben da etwas ganz falsch verstanden. Ich soll gefühllos sein? Nein, ganz offensichtlich bist das du. Wie kannst du mir erst erzählen, du würdest mich lieben und dann sowas tun? Oh wow. Wie man sich täuschen kann. Wie das weh tut.
Freitag, 30. September 2016
Sonntag, 4. September 2016
Dienstag, 16. August 2016
Montag, 15. August 2016
Samstag, 30. Juli 2016
Donnerstag, 16. Juni 2016
Donnerstag, 14. April 2016
Inzwischen frage ich mich wirklich, warum ich so viel Zeit an diesen Idioten verschwendet habe. Ich meine, wir hatten letztens eine Unterhaltung, in der mir einfach klar wurde, wie dumm der eigentlich ist.
Ich bin ja jetzt mit meiner F+ zusammen.. *hust* und es ist einfach ganz anders. Endlich mal wer, dem ich auch wirklich am Herzen liege.
Ich bin ja jetzt mit meiner F+ zusammen.. *hust* und es ist einfach ganz anders. Endlich mal wer, dem ich auch wirklich am Herzen liege.
Freitag, 4. März 2016
Montag, 29. Februar 2016
Mittwoch, 24. Februar 2016
Der Mond ist jetzt mein bester Freund. Ich finde keine Ruh'.
[...]
Doch hab ich nicht geschafft, einzugestehen'n, dass du mir fehlst.
[...]
Die letzten Reste dieser Nacht fliehen endlich vor dem Tag.
Ich fliehe weiter vor mir selbst, einen selbst, das ich nicht mag.
Ich suche schon so lange eine Rettung vor dem ich.
[...]
Doch hab ich nicht geschafft, einzugestehen'n, dass du mir fehlst.
[...]
Die letzten Reste dieser Nacht fliehen endlich vor dem Tag.
Ich fliehe weiter vor mir selbst, einen selbst, das ich nicht mag.
Ich suche schon so lange eine Rettung vor dem ich.
Sonntag, 21. Februar 2016
Donnerstag, 18. Februar 2016
Mittwoch, 17. Februar 2016
Montag, 15. Februar 2016
Sonntag, 14. Februar 2016
Samstag, 13. Februar 2016
Freitag, 12. Februar 2016
Donnerstag, 11. Februar 2016
Mittwoch, 10. Februar 2016
Dienstag, 9. Februar 2016
Montag, 1. Februar 2016
Scheiße, scheiße, scheiße.
Warum kriege ich sowas nie mit? Warum ignoriere ich jegliche Zeichen
Warum überrascht mich das so
Und es tut mir so leid, es tut mir so leid
Wenn ich das gewusst hätte
Ich hätte das doch alles nie getan
Wie ich ihr wehgetan haben muss
Das tut mir so leid
Sie ist für mich doch wie meine Schwester
Warum kriege ich sowas nie mit? Warum ignoriere ich jegliche Zeichen
Warum überrascht mich das so
Und es tut mir so leid, es tut mir so leid
Wenn ich das gewusst hätte
Ich hätte das doch alles nie getan
Wie ich ihr wehgetan haben muss
Das tut mir so leid
Sie ist für mich doch wie meine Schwester
Mittwoch, 27. Januar 2016
Donnerstag, 7. Januar 2016
Sonntag, 3. Januar 2016
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